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Jim Bailey (USA) und Sachiyo Takada (JPN) Weltmeister PDF Imprimir e-mail

18.10.09

Fotos zur WM jetzt in unserer Foto-Galerie!


Shuffleboard
Spaß: Kerstin Runge und Irene Hoffmanns
Verdiente Weltmeister wurden Jim Bailey aus den USA bei den Herren und Sachiyo Takada aus Japan bei den Damen.
Die deutschen Teilnehmer kehren ebenfalls hochzufrieden nach Hause zurück. So erreichten ...

Shuffleboard
S.Wüllner, M.Runge und T.Hußmann
... Sebastian Runge als bester Deutscher den 13. Platz. Knapp dahinter GSA-Präsident Dieter Hußmann auf Rang 15, gefolgt von Torben Hußmann, der nach dem unglücklichen Verpassen des Cuts alle 6 folgenden Spiele gewann und damit noch auf den 17. Rang vorstieß. Die weiteren Platzierungen : Sven Wüllner (26.), Marius Runge (27.), Dieter Hoffmanns (28.).
Bei den Damen: Lore Wüllner (23.), Irene Hoffmanns (24.), Birgitt Hußmann (25.) und Kerstin Runge (28.).

Wie respektabel sich die Deutschen im Rahmen des neuen, kombinierten Gruppen- und Platzierungsmodus geschlagen haben, mag die Statistik über die gewonnen Spiele verdeutlichen. Von ihren jeweils 13 Spielen gewannen:
S. Runge (6), D. Hußmann (5), T. Hußmann (9), S. Wüllner (4), M. Runge (3,5), D. Hoffmanns (3)
L. Wüllner (5), I. Hoffmanns (4), B. Hußmann (6,5), K. Runge (4).

Shuffleboard
Weltmeister: Jim Bailey (USA)
Das Herren-Finale zweier US-Amerikaner war bis zum Schluß hochdramatisch. Nach scheinbar sicherer Führung musste der spätere Weltmeister Jim Bailey mit seiner letzten Scheibe unbedingt punkten, um noch an seinem Konkurrenten Ken Offenther vorbeizuziehen. Der hatte seinerseits eine 10 vorgelegt und blockierte damit das Feld. Nervenstark und weltmeisterlich bugsierte Bailey die Scheibe seines Gegners in das Minus-10 Feld und brachte seine eigene Scheibe dabei im höchsten Wertungsfeld, der 10, zum Stoppen. Unter großem Jubel der Zuschauer nahm "Gentleman-Jim" die Glückwünsche zum Gewinn des Weltmeistertitels entgegen.

Shuffleboard
Weltmeisterin: Sachiyo Takada
Ebenfalls sehr bewegend waren die Standing Ovations, die Weltmeisterin Sachiyo Takada aus Japan entgegennehmen durfte. Sie genoß sichtlich den Beifall der Menge nach ihrem Endspielsieg gegen die US-Amerikanerin Nancy Gruber. In typisch japansicher Manier, mit tiefen Verbeugungen in alle Richtungen, bedankte sich die sympathische Asiatin bei ihren Fans. Ihre geschmeidigen Bewegungen vor und während der Schüsse haben ihr mittlerweile den Beinamen "Cat from Tokyo" verschafft.

 

Sportlich sehr interessant, dass bei den Herren ausser dem Weltmeister die eigentlichen Favoriten nur auf den Plätzen 8 bis 10 landeten. Trotzdem zeigten die Nordamerikaner, wer Herr im Haus ist und machten die Top 10 wie erwartet unter sich aus.

Shuffleboard
D.Hußmann bezwingt Earl Ball (USA1)
Japan, Brasilien und Deutschland stehen aber Gewehr bei Fuß auf den folgenden Plätzen und warten nur auf Schwächen der Arrivierten, wie das Beispiel des GSA-Präsidenten zeigt, der Shuffleboard-Legende Earl Ball überraschend in der Zwischenrunde bezwang.

Bei den Damen bestätigten die Japanerinnen ihren Sieg aus der Team-WM im letzten Jahr und stellen verdient die Weltmeisterin. Dazu gesellt sich auf Platz 7 eine weitere Japanerin. Die restlichen Top 10 Plätze gehen, ähnlich wie bei den Herren, an Kanada und die USA. Für Brasilien und Deutschland ist der Weg in die absolute Spitze noch weit, dennoch zeigt das Beispiel Japan, dass Beharrlichkeit zum Ziel führen kann und die scheinbare Übermacht der Nordamerikaner nicht unbedingt von Dauer sein muss.

Shuffleboard
Echte Begeisterung beim Award Banquet!
Das von Deutschland konzipierte Format der erstmals ausgetragenen Einzel-WM fand sehr großen Anklang. Besonders das neu eingeführte Element des Tie-Breaks per "SpeedShuffleboard" wurde enthusiastisch aufgenommen. La Ola und jubelnde Fans waren im Shuffleboard bisher unbekannt und außergewöhnlich wie ein farbenfrohes Tennisdress in den 60ern. Dies hat sich jedoch mit den World Singles grundlegend geändert und wird sich auf Dauer nicht mehr zurückdrängen lassen. Zu groß waren Freude und Begeisterung bei diesen Weltmeisterschaften. Die Deutschen werden ihren Teil dazu beitragen, dass sich das bei der Team-WM 2010 im eigenen Land fortsetzt.


 

 

 
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