Bei den in Hohenroda vom 01. bis
08.08.2010 ausgetragenen Weltmeisterschaften wurde erstmals mit den
auf 4 bis 6 Spieler "halbierten" Teams gespielt, wodurch
auch Australien, Brasilien (Herren) und Japan (Herren) eigene Teams
stellen konnten und nicht im UN-Team antreten mussten.
Bei den Herren...
gab es zudem eine weitere Neuerung:
erstmals traten zwei UN-Jugendteams an, die sich auf Anhieb mehr als
achtbar schlugen. Im Feld der 12 Teams belegte UNY1 (u.a. mit den
deutschen Adrian Gepel, Marcel Hinkel und Lukas Tischer) gemeinsam
mit CAN2 den geteilten vierten Platz, UNY2 (u.a. mit Torben Hußmann,
Philipp Schlögl und Marius Runge) schaffte es auf Anhieb auf's
Podest und gewann die Bronzemedaille. Die vor zwei Jahren in
Australien siegreichen Kanadier mussten sich diesmal mit der
Silbermedaille zufrieden geben (CAN1), den Weltmeistertitel sicherte
sich letztlich doch deutlich USA1 (Jim Bailey, George Adkins, Dwayne
Cross, Dan Smith, Gus Bondi, Rich Phifer ) mit 44 Siegen und 1 Remis
aus 60 Spielen. Die beiden deutschen Teams belegten (aufgrund der
Teamzusammensetzungen nicht unerwartet) die Plätze 10 und 12, wobei
GER2 immerhin die Japaner hinter sich lassen konnte.
Auch bei den Damen zeigten sich die
deutschen Teams wie erwartet als "gute Gastgeber", indem
man allen anderen 8 Teams den Vortritt ließ. Im schon traditionellen
Dreikampf von Japan (Titelverteidiger), USA und Kanada hatte am Ende
der 17 Spielrunden CAN1 (Glenna Earle, Pam Hill, Erika Berg, Durelle
Kowacz, Rosemary Otmar, Jane McWillie) mit 40 Punkten aus 60 Spielen
die Nase vorn. Das Team JAP1 sicherte sich Silber vor USA1.
In der Einzelwertung gelang diesmal nur
bei den Herren einem Spieler das begehrte Kunststück, alle seine
Spiele zu gewinnen: David Earle (Kanada) wird somit in die "Hall
of Fame" in Clearwater/Florida/USA einziehen. Nicht unerwähnt
bleiben soll Dwayne Cross (USA), der zwar ungeschlagen blieb aber
gleich im ersten Spiel ein Remis (gegen John Korevaar/AUS) hinnehmen
musste. Erfolgreichste Spielerin bei den Damen war Weltmeisterin
Sachiyo Takada, die nur eines ihrer 13 Spiele verlor.
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Die GSA
gratuliert allen Gewinnern ganz herzlich!
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