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Shuffleboard-WM: Deutsche Spieler mit Licht und Schatten |
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Vorab: zwei der besten deutschen
Spieler fehlten, da "Altmeister" Dieter Hußmann und die
amtierende Deutsche Meisterin Birgitt Hußmann mit administrativen
Aufgaben während der WM beschäftigt waren. Und da die aufstrebenden
"jungen Wilden" (U20) in den UN-Jugendteams antraten,
blieben für die deutschen Damen und Herren nur die hinteren Plätze.
Positiv zu verzeichnen ist, dass niemand völlig leer ausging.
Dennoch gab es echte Überraschungen:
Ulla Voltin (2. von links, mit Andrea Rosch, Kerstin Runge und Maike Tischer) gewann bei ihrer ersten
WM-Teilnahme gleich 9 von 14 Spielen, u.a.
gegen Doreen Norman (CAN2). Zu überzeugen wusste auch Ina Schwarten,
die 50% ihrer Spiele gewann und dabei u.a. Glenna Earle (CAN1)
schlug. Auch Lore Wüllner (5 Siege, 2 Remis) und Irene Hoffmanns (5
Siege) erfüllten die Erwartungen. Darüber hinaus sorgte vor allem
Nobi Müller-Kim mit einem Sieg gegen Wilma Rudolph (USA1) für eine
kleine Sensation. Kerstin Runge freute sich über einen Sieg (gegen
die erst 16-jährige Maike Tischer, die ihrerseits überraschend 3 Spiele gewann) aus drei Spielen, ehe sie krankheitsbedingt
durch Fatima Alves (Danke!) ersetzt wurde.
Bei den Herren setzte wieder einmal der
zweifache Deutsche Meister Sebastian Runge den Maßstab mit 8 Siegen
aus 10 Spielen und (dem geteilten) Platz 6 in der Einzelwertung.
Oliver Schwarten und Sven Wüllner mit einer Erfolgsquote von knapp
50% überzeugten ebenfalls, während Willi
Wüsthoff bei seiner ersten WM-Teilnahme mit 4 Siegen und 1 Remis aus
11 Spielen aufhorchen ließ.
Der beste deutsche Spieler trat jedoch
für das UN-Jugendteam an: Marcel Hinkel (5. von links) war die eigentliche
Überraschung des Turniers, gewann 10 seiner 12 Spiele (u.a. gegen
Peter Berg/CAN1) und landete auf Platz 5 der Einzelwertung. Auch
der in der deutschen Rangliste führende Torben Hußmann (73%), Philipp Schlögl (63%) und Marius Runge (60%)
gewannen deutlich mehr als die Hälfte ihrer Spiele, aber auch Adrian
Gepel (46%) und der erst 15-jährige Lukas Tischer (40%) trugen zum
Erfolg ihrer Teams bei.
Bleibt zu hoffen, dass 2012 in
Seattle/Washington/USA die besten deutschen Spieler an den Start
gehen können... ein Platz auf dem Treppchen sollte machbar sein!
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