30.04.08 Der Tag begann mit einem Empfang im Schloß der Stadt Langenselbold, durch den Bürgermeister, Herrn Muth. Er gab in seinem Statement...
...einen kurzen Überblick über die Shuffleboard-Entwicklung in der Gründaustadt und hieß die internationalen Gäste auf das Herzlichste willkommen. Hinweise auf die geplante Entwicklung der GSA im Hinblick auf den Hessentag 2009 in Langenselbold , sowie ein kurzer Plausch mit den Gästen folgten, bevor er sich wieder seinen Amtsgeschäften widmen musste. Die weitere Führung im Schloß übernahm Herr Kolb, der mit seinem einzigartigen Wissen über Geschichte und Geschehnisse der Schloßanlage brillierte. Detailliert schilderte er Hintergründe und Anekdoten. So erfuhren die auswärtigen Besucher beispielsweise, warum Kaiser Napoleon bei seiner einzigen Übernachtung im Langenselbolder Schloß mit seinem Säbel die kostbare Tapete durchstach und woher das Material des Lüsters im großen Stucksaal stammt. Nachdem die Shuffler reichlich Gelegenheit zum Fotografieren hatten, machten sie sich anschließend auf den Weg nach Frankfurt. Dort hatten sie rund 1 Stunde Zeit, in der Innenstadt einen kurzen Einkaufsbummel auf der Zeil zu unternehmen oder auf eigene Faust die Paulskirche und den Römer zu erkunden. Danach ging es weiter per Bus und per pedes ins "Gemalte Haus", einem typischen Frankfurter Restaurant im Brauhausstil, zum opulenten Mittagstisch. Keiner der Gäste blieb unbeeindruckt von der Größe der servierten Portionen. Offensichtlich waren Haxen, Kraut, Schlachtplatten und Ebbelwei aber genau nach dem Geschmack der gesamten Gruppe, zu der kurzfristig auch der Geschäftsführer der GSA, Jose da Silva Pires, zugestossen war. Bereits kurze Zeit später waren alle satt und zufrieden und die Teller geleert. Ehe bei den Shufflern nach dem reichlichen Essen Müdigkeit aufkommen konnte, bestiegen sie direkt vor der Haustür des Restaurants den "Ebbelwei-Express" und unternahmen eine Stadtbesichtigung der anderen Art. Gemächlich fuhren sie, begleitet von hessischem Liedgut und einem englischen Tourguide, in einer historischen Strassenbahn durch Frankfurt. Auf diese Weise konnte sich jeder ein wirklich gutes Bild vom Leben in der Finanzmetropole Deutschlands machen und feststellen, daß Frankfurt mehr zu bieten hat als nur Banktürme und den Flughafen. Mit der Stadtrundfahrt endete die Besichtigungstour durch Frankfurt, nicht jedoch das Ausflugsprogramm an diesem Tag: auf die Shuffler wartete ein weiteres Highlight. ein Rundgang durch die mittelalterliche "Ronneburg". In verschiedenen, den Vorlieben und Möglichkeiten der Gäste angepassten Gruppen schilderten Burgführer mehrsprachig die beschwerliche und so gar nicht den Hollywood-Klischees entsprechende Lebensart im Mittelalter. Demonstriert wurde die diffizile Kunst des Feuermachens ebenso wie der 110 Meter tiefe Brunnen, der ohne große Hilfsmittel in rund 15 Jahren gegraben wurde. Auch die Folterkammer der Ronneburg fand höchste Aufmerksamkeit und bot Gelegenheit, beim abschließenden Rittermahl ausführlich gewürdigt zu werden. Die Ronneburg war sicherlich für viele der Besucher, die sich vorher so gar nichts unter dem wirklichen Leben im Mittelalter vorstellen konnten, ein absoluter Höhepunkt. Nachdem sich alle an den deftigen kalten Platten des Ritteressens gestärkt hatten, sorgte Busfahrer Peter für den reibungslosen Rücktransport ins Hotel, nicht ohne die Shuffler in den Genuss des neuen, bei Nacht beleuchteten Stadttores von Langenselbold kommen zu lassen. Fortsetzung folgt... |