Geschichte

2005

2005

​Am 1. Weihnachtstag des Jahres 2005 beginnt offiziell die Geschichte der German Shuffleboard Association e.V. Im Hause der Familie Runge in Meerbusch trafen sich Birgitt, Heinz-Dieter und Willi Hußmann, José da SIlva Pires, Kerstin und Sebastian Runge sowie Anneliese Zöllner und gründeten den Verein.

Bereits am 11. Dezember fiel der inoffizielle Startschuss mit Inbetriebnahme der Webseite www.shuffleboarder.de .

Die International Shuffleboard Association (ISA) war über das zu erwartende neue Mitgliedsland höchst erfreut und erteilte umgehend eine Einladung zu den nächsten Weltmeisterschaften im August 2006 in Lakeside, Ohio (USA).

Der frisch gewählte Vorstand mit Präsident Heinz-Dieter Hußmann, Geschäftsführer José da Silva Pires und Schatzmeisterin Birgitt Hußmann bedankte sich daraufhin bei der ISA und stellte sich in einem Brief an deren Präsident Joe Messier offiziell vor.
2006

2006

Januar

Die GSA erhält 2 Roll-Out-Courts und veranstaltet in den riesigen Handelsräumen der Commerzbank Franfurt eine erste Präsentation. Die Mitgliederzahl hat sich seit Gründung bereits von 7 auf 28 vervierfacht. Präsident und Schatzmeisterin brechen zu einer 1-wöchigen Reise nach St. Petersburg, Florida auf. Neben dem herrlichen Wetter geniessen Sie vor allem die herzliche Aufnahme durch die vielen Shuffler jenseits des Atlantiks. Sie knüpfen viele Kontakte und informieren sich detailliert über die verschiedenen Wettkämpfe mit ihren Regeln, über Courts und Ausrüstung.

Februar

Mit vielen neuen Ideen zurück aus Florida veranstaltet die GSA ein erstes kleines Turnier im Vereinsheim der Spvgg 1910 Langenselbold . 12 Spieler haben ihren Spaß beim kurzfristig organisierten Spiel. Deutschland ist jetzt auch auf der offiziellen Webseite der ISA vertreten. Der 1000. Besucher unserer Webseite wird vermerkt. Im "Café Anna" in Meerbusch findet das erste kleine Turnier statt. Trotz beengter Platzverhältnisse finden viele Interessierte den Weg und wollen Shuffleboard einmal ausprobieren. Auch der WDR ist vertreten. Rundfunkreporter Rob Turner produziert einen Bericht, der später im Radio zu hören ist. Die Mitgliederzahl steigt durch dieses Turnier bereits auf 41. Bei einem ersten Gespräch mit Langenselbold's Bürgermeister Kasseckert erörtert der Vorstand der GSA Möglichkeiten zur Errichtung einer vereinseigenen Anlage.

März

Neben verschieden kleneren Turnieren in Meerbusch und Langenselbold beschäftigt vor allem eins die Mitglieder: die aus den USA importierten Poly-Courts sind eingetroffen und verleihen dem Spiel eine neue Dimension. Im Fitnesscenter "Matchpoint" in Nordhorn werden die ersten beiden Indoor-Courts in Deutschland verlegt. Damit gibt es jetzt Spielmöglichkeiten in Hessen, NRW und Niedersachsen. Am 10. März erfolgt die Eintragung ins Vereinsregister. Damit trägt der Verein ab sofort offiziell den Zusatz e.V. und ist als gemeinnützig anerkannt.

April

Zu einem großen Erfolg für die GSA wird der traditionelle Familientag der SOMA-Abteilung der Spvgg 1910 Langenselbold, in dessen Rahmen erstmalig ein Oster-Shuffle angeboten wird. Die GSA freut sich über gleich 10 neue Mitglieder.

Mai

Die Gespräche mit dem Langenselbolder Bürgermeister haben Früchte getragen: die Arbeiten am Bau des Untergrundes für 2 Poly-Courts haben begonnen und werden zügig abgeschlossen. Allerdings verhindert das Regenwetter eine offizielle Platzeinweihung. Die Mitgliederzahl ist derweil auf 61 gestiegen.

Juni

Deutschland im Bann der Fußball-WM. Im Rahmen des Langenselbolder WM-Studios bietet die GSA 4 Tage lang Shuffleboard zum Ausprobieren an. Die vereinseigene Anlage kann endlich bei herrlichem Sonnenschein getestet werden.

Juli

Deutschland wird Dritter bei der Fußball-WM. Ein Kunststück, das die Shuffler bei ihrem ersten Auftritt bei einer WM im August wiederholen sollen. Der erste private Outdoor-Court im Garten der Familie Hußmann ist fertiggestellt. Hier trifft sich die deutsche Nationalmannschaft kurz vor der WM zu einem Trainingslager. Shuffleboard wird kurzzeitig auch in Grönland gespielt: durch Vermittlung des Präsidenten werden auf dem Kreuzfahrtschiff MS Amadea 2 Poly-Courts verlegt.

August

Die erste deutsche Teilnahme bei einer Shuffleboard-WM endet mit einem 4. Platz der Damen, sowie einer Bronzemedaille für die Herren. Da für ein eigenes Team noch nicht die erforderliche Anzahl von 8 Spielern aufgebracht werden kann, spielen die deutschen Teilnehmer unter deutscher Flagge im United Nations Team. Die WM-Teilnehmer berichten nach ihrer Rückkehr unisono von einer überwältigenden Erfahrung. Dies liegt, neben den sportlich nicht für möglich gehaltenen Erfolgen, vor allem an der freundschaftlichen Atmosphäre der Shuffleboard-Community in Lakeside am Eriesee. Die ersten deutschen WM-Teilnehmer der Geschichte sind Kerstin und Sebastian Runge, sowie Birgitt und Heinz-Dieter Hußmann.

September

Die Eindrücke der WM wollen erst einmal verarbeitet werden.

Oktober

Die GSA ist beim 1. Langenselbolder Kindertag vertreten. Das gut genutzte Angebot wird später Langzeitwirkung zeigen. Die Planungen für die 1. Deutsche Shuffleboard-Meisterschaft laufen auf Hochtouren, und die Youngster Moritz und Philipp Schlögl losen die verschiedenen Gruppen aus. Vorberichte erscheinen in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, sowie auf HR-Online.

November

In der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold findet die GSA ein Winterquartier und kann ab jetzt ein regelmässiges Training anbieten. Erster deutscher Meister im Shuffleboard wird Präsident Heinz-Dieter Hußmann, der im Endspiel Andreas Schlögl besiegt. Die Bronzemedaille sichert sich Sven Wüllner, der Kerstin Runge im Spiel um Platz 3 bezwingt. Die Veranstaltung mit 32 Aktiven findet in der Weinbergschule in Langenselbold statt und wird von Bürgermeister Kasseckert eröffnet.

Dezember

​Die erste Mitgliederversammlung im Vereinsheim der 10er in Langenselbold wird durchgeführt. Zur Vereinfachung der Organisation gibt sich der Verein eine neue Satzung. "German Shuffler of the Year" wird nach den Erfolgen bei WM und DM nicht ganz unerwartet Heinz-Dieter Hußmann.
2007

2007

Januar

Die Vorbereitungen auf das erste Turnier des Jahres laufen. Im "Matchpoint " von Holger Küpers wird im Februar erstmalig der "Nordhorn Shuffleboard Cup" ausgetragen. Eine Abordnung der GSA erkundet im Hessen Hotelpark Hohenroda das Terrain für mögliche zukünftige Veranstaltungen.

Februar

Deutschland hat ein eigenes WM-Team. Dieter Hoffmanns, sowie der nach Kanada ausgewanderte Arnold Müller komplettieren das deutsche Aufgebot und werden neben Heinz-Dieter und Torben Hußmann, Sebastian und Marius Runge, Oliver Schwarten und Sven Wüllner die deutschen Farben vertreten. Bei den Damen reicht es noch nicht zum eigenen Team: hier spielen Birgitt Hußmann, Kerstin Runge und Regina Schwarten wieder im United Nations Team unter deutscher Flagge. Den Nordhorn Shuffleboard Cup gewinnt Youngster Torben Hußmann im Endspiel gegen Überraschungsfinalist Stefan "F95" Daniel. Damit erreicht die Fortuna nach Basel 1980 mal wieder ein Endspiel Laughing . Dritter wird Sebastian Runge vor "Toni" Wagner. Die hohe Beteiligung von 29 Teilnehmern am Karnevalswochenende zeigt, daß sich Shuffleboard immer größerer Beliebtheit erfreut. Die Mitgliederzahl erhöht sich auf nunmehr 72. Am 24. Februar geht die neue Webseite live.

März

Bereits Mitte März wird bei frühlingshaftem Wetter die GSA-Vereinsanlage in Langenselbold eröffnet. Am 31.03. startet die 9-köpfige GSA-Delegation zu einem zweiwöchigen Trip nach Florida. In St. Petersburg und Umgebung werden viele alte Bekanntschaften aufgefrischt und neue geschlossen. Die beiden Youngster Torben Hußmann und Marius Runge schneiden bei einem zweitägigen Shuffleboard-Turnier in Bradenton am besten ab und belegen den 5. bzw. 7 Platz.

April

Mitte des Monats kehren die Florida-Touristen zurück. Die Vorbereitungen für das nächste Turnier, am 2. Juni in Meerbusch, laufen an. Die Mitgliederzahl kann auf 76 gesteigert werden.

Mai

Üben, üben, üben heisst das Motto für die zur Teilnahhme an den Meerbusch Open berechtigten Shuffler. Der Vorstand hat entschieden, daß jedem gesetzten ein ungesetzter Spieler zugelost wird. Das verspricht einige Überraschungen.

Juni

Das erste als Doppel ausgetragene Turnier, die 1. Meerbusch Open, bringt neben den "üblichen Verdächtigen" auch einige Newcomer aufs Treppchen: es siegt das Doppel Tobias Hülbüsch/Heinz-Dieter Hußmann, vor Dorothee Loist/Marius Runge und Ralf Scheidt/Sebastian Runge. Im Gegensatz zu den internationalen Gepflogenheiten lässt die GSA bei diesem Turnier das Coaching ausdrücklich zu, was sich insbesondere in den Leistungen der unerfahrenen Shuffler mehr als positiv bemerkbar macht. Nur einen Tag danach wird die erste Outdoor-Anlage im Garten der Familie Runge in Meerbusch eröffnet. Unter Aufsicht von Bauleiter Ralf Scheidt wird als Untergrund wasserdurchlässiger Kunstrasen gelegt, auf dem die Osterather Teilnehmer bestens für die im August anstehende WM trainieren können. Ende des Monats trifft sich die komplette deutsche Nationalmannschaft zu einem WM-Trainingslager in Nordhorn. Sogar der nach Kanada ausgewanderte "Neuzugang" Arnold Müller ist dabei, um die anderen Teammitglieder kennenzulernen. Neben Technik und Taktik wird die Teamausrüstung präsentiert und es werden reichlich Teamfotos geschossen.

Juli

Um allen Shufflern noch einmal Gelegenheit zu geben, sich im Hinblick auf die Deutsche Meisterschaft in den Ranglisten zu verbessern, beschließt der Vorstand, ein dezentrales Turnier zu veranstalten. Damit hat jedes Mitglied die (fast) freie Ort- und Zeitwahl, sich die nötigen Punkte bei diesem als "Turkey Shoot" durchgeführten Wettbewerb zu sichern, denn die Frist zur Absolvierung läuft bis Ende August. Fernsehpremiere für einige GSA-Mitglieder gegen Ende des Monats: der Düsseldorfer Lokalsender Center.tv dreht eine ausführliche Reportage über Shuffleboard auf der neuen Outdoor-Anlage in Meerbusch. Der im Anschluß gesendete Beitrag steht als wmv-Datei auf der GSA-Homepage zur Verfügung.

August

Zum ersten Mal mit eigenem Team bei einer Weltmeisterschaft vertreten, schrammen die deutschen Herren nur mit einem halben Punkt an einer Medaille vorbei und belegen sensationell den 4. Platz. Bei 128 Spielen verlassen sie 56 mal als Sieger den Court. In jeweils 16 Spielen erzielen Sebastian Runge 11 Siege, Heinz-Dieter Hußmann (10), Torben Hußmann (9), Marius Runge (9), Arnold Müller (5), Oliver Schwarten(5), Sven Wüllner (4) und Dieter Hoffmanns (3). Deutschland hat mit Abstand das jüngste Team und so wird auch Torben Hußmann (12J.) beim Award-Bankett als jüngster Spieler, der jemals an einer WM teilnahm, geehrt. Sebastian Runge übernimmt mit seinen Erfolgen die Führung in der deutschen Rangliste. Die Damen, ursprünglich nur mit 3 Spielerinnen nach Kanada gereist, erhalten kurzfristig Verstärkung: die eigentlich nur als Fan ihres Mannes Dieter mitgereiste Irene Hoffmanns ersetzt auf Bitten der ISA eine durch Krankheit ausgefallene Spielerin des UN-Teams. Zwar kann sie trotz guter Leistung kein Spiel gegen die übermächtige Konkurrenz für sich entscheiden, knüpft dafür aber viele neue Freundschaften. Auch die anderen deutschen Damen haben es schwer gegen die starken Teams aus Kanada, USA und Japan. Kerstin Runge geht nach 2 Siegen im letzten Jahr diesmal trotz guter Vorstellung leer aus, Birgitt Hußmann gelingt 1 Sieg und als beste deutsche WM-Teilnehmerin überrascht Regina Schwarten mit 3 Siegen. Bei den Damen siegt Kanada deutlich vor den USA und Japan, während bei den Herren die USA knapp vor Kanada und Brasilien gewinnt.

September

Nach Ende des Turkey Shoot Turniers wechselt erneut die Führung in der deutschen Rangliste. Heinz-Dieter Hußmann setzt sich gegen die 36 Mitbewerber durch und verweist die punktgleichen Arnold Müller und Sebastian Runge auf Platz 2. Mit Holger Küpers (7.) und Anneliese Zöllner (8.) kommen nur 2 Nicht-WM-Teilnehmer unter die besten 8. Am 19. September wird der 10.000 Besucher von www.shuffleboarder.de gezählt. Vielen Dank!

Oktober

Zum Ende der Freiluftsaison in Meerbusch wird Marius Runge inofizieller Meerbuscher Meister. In Langenselbold wird die Auslosung zur 2. Deutschen Meisterschaft vorgenommen.

November

Die Webseite der GSA wird von DSF / Sport1 zur Wahl zum German Web Award nominiert. Zum Titel reicht es nicht, aber die Verantwortlichen freut die Nominierung. In Langenselbold finden die 2. Deutschen Meisterschaften im Shuffleboard statt. Die gesamte Veranstaltung zeigt, dass sich Shuffleboard in Deutschland innerhalb eines Jahres erheblich weiterentwickelt hat. Die einzelnen Matches sind wesentlich umkämpfter, auch die Favoriten haben Mühe ihre Spiele zu gewinnen. Deutscher Meister 2007 wird Sebastian Runge aus Meerbusch, der all seine 8 Spiele gewinnen kann und sich damit gleichzeitig noch die Führung in der Rangliste und dne Titel "Shuffler des Jahres" sichert. Vorjahressiger Dieter Hußmann wird nach seiner Finalniederlage Zweiter vor Dieter Hoffmanns und Sven Wüllner. Erfolgreichste Damen werden Birgitt Hußmann und Monika Hille als 5. bzw. 6. Jüngster Teilnehmer ist Moritz Schlögl (9), ältester Teilnehmer Peter Hülbüsch (57)

Dezember

Am 30. Dezember treffen sich die GSA-Mitglieder in Langenselbold zur turnusmässigen Mitgliederversammlung in der Gaststätte "Zur kleinen Kneipe" von Vereinsmitglied Michael Hamburger. Die Versammlung verläuft harmonisch, die vielen Tagesordnungspunkte werden zügig ohne Komplikationen abgearbeitet. Der bisherige Vorstand mit Birgitt und Heinz-Dieter Hußmann sowie Jose da Silva Pires stellt sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung und wird einstimmig wiedergewählt.
2008

2008

Januar

Während seines Urlaubs wird Jürgen Holm, Inhaber einer Ferienpension und Sommerrodelbahn, von GSA-Mitglied Hartmut Gehl auf Shuffleboard in Deutschland aufmerksam gemacht und plant die Errichtung einer Shuffleboard Anlage in Burg Stargard (Mecklenburg Vorpommern). Unter dem Slogan "Rookie's Revenge" spielen bei SHUFFLEMANIA erstmals Anfänger (Rookies) und Könner als Team zusammen um den Turniersieg. Rund 50 Interessenten finden sich im zu dieser Zeit noch existierenden alten 10er Clubhaus in Langenselbold ein. Gewinner des Tagesturniers wird das Duo Manfred Erb/Christoph Harnischfeger. Die Vorfreude auf den offiziellen Turnierstart 2008 steigt. Im Februar erfolgt der Startschuss in Nordhorn (Niedersachsen).

Februar

Anfang Februar machen sich Präsident und Schatzmeisterin auf den Weg in den Norden, um ein neues Bundesland in den Reihen der GSA zu begrüßen: Mecklenburg-Vorpommern. Wie im Vormonat berichtet, melden sich die ersten Mitglieder an, um möglichst bald loslegen zu können. Auf der 1. Mittelhessischen Kreuzfahrtmesse in Wetzlar ist die GSA mit eigenem Stand (2 Courts) vertreten und hat reichlich Zulauf. Erstmals wird die Deutsche Nationalmannschaft einem breiteren Publikum präsentiert. Den besten Saisonstart erwischt Sebastian Runge, der im Endspiel beim 2. Nordhorn Shuffleboard Cup den bis dahin ungeschlagenen Youngster Torben Hußmann besiegen kann. Auf den Plätzen folgt der gesamte Vorstand: 3. Schatzmeisterin Birgitt Hußmann vor Präsident Dieter Hußmann, sowie Geschäftsführer Jose da Silva Pires.

März

Die Aktualisierung der Ranglisten nach dem Nordhorn Cup bringt einige Veränderungen mit sich: Youngster Marc Höntsch macht den grössten Sprung nach vorne, aber auch Jose da Silva Pires, Armin Bradka, Peter Nelsen und Dieter Wüllner machen Plätze gut.

April

Zum ersten Mal agiert die GSA als Gastgeber für ausländische Shuffler. Eine internationale, rund 50 Personen starke Reisegruppe kommt zum sogenannten "Inaugural" (engl. für Eröffnungsveranstaltung) über Holland nach Deutschland. Nach einem Tagesaufenthalt in Köln geht es am zweiten Tag per Schiff auf dem Rhein vorbei an der "Loreley" nach Rüdesheim zum "Niederwalddenkmal" der Germania. Tag 3 führt die Teilnehmer aus Brasilien, England, Kanada und den USA in die deutsche Shuffleboard-Hauptstadt Langenselbold. Nach einem Besuch im Schloß ist Frankfurt mit Zeil, Paulskirche und Römer die nächste Station. Nach der etwas anderen Stadtbesichtigung per "Ebbelwei-Expreß" beendet die Gruppe mit einem Rundgang und mittelalterlichem Ritteressen auf der Ronneburg den Tag.

Mai

Am letzten Tag des Inaugurals steht noch einmal Shuffleboard auf dem Programm. In der Langenselbolder Klosterberghalle zeigen die erfahrenen Shuffler einer Schülergruppe der Kopernikusschule Freigericht, was es mit Shuffelboard auf sich hat. Bis zum späten Nachmittag haben Profis und Neulinge Gelegenheit zu spielen. Am Abend findet das Abschlußbankett im Vereinsheim des lokalen Fußballvereins, der 10er, statt. Die deutschen Organisatoren erhalten von Jim und Beth Allen ein dickes Lob für "das beste Inaugural, das es jemals gab". Die GSA richtet eine Testliga SpeedShuffleboard für 2er Teams ein. Adrian Gepel verstärkt die Deutsche Nationalmannschaft für die WM in Australien.

Juni

Shuffleboard ist jetzt auch bei "Google News" zu finden. Das Team Sven Wüllner/Philipp Schlögl gewinnt die 2 Meerbusch Open vor Dieter Hoffmanns/Marc Höntsch. Dritte werden Andreas Schlögl/Birgit Bothmann. Langenselbold feiert Abschied von der Sportanlage "Hinser Brühl", seit 2006 auch die Spielstätte der GSA. Ina Schwarten sichert sich die Krone beim EM-Tippspiel.

Juli

Vier kanadische Teams spielen bei der zum Test eingerichteten SpeedShuffleboard Liga mit.

August

Torben Hußmann knackt erstmals die 200-Punkte-Marke beim SpeedShuffleboard. Fortan darf er sich "SpeedShuffleboard Legend 2008" nennen. Die Vorfreude auf die Team-WM in Australien steigt.

September

In Coolangatta, Australien findet die Shuffleboard Team-WM statt. Das deutsche Herrenteam (Sebastian Runge, Dieter & Torben Hußmann, Adrian Gepel, Sven Wüllner, Erhard With, Dieter Wüllner, Oliver Schwarten & Erich Rotheudt) erspielen die Bronzemedaille. Die deutschen Damen (Birgitt Hußmann, Lore Wüllner, Annelie With & Helga Schuler) erreichen mit ihrem UN-Team den 4. Platz. Oliver Schwarten wird mit dem "Sportmanship Award" ausgezeichnet. Gewinner bei den Herren sowie den Damen wird das Team aus Kanada. Die Lage der Courts direkt an der Gold Coast des Pazifiks ist einmalig, die Aussicht aus den Appartments ebenfalls. Ein Newcomer gewinnt das SpeedShuffleboard Turnier der GSA: Willi Wüsthoff aus Neubrandenburg ist nicht zu schlagen.

Oktober

Zum Abschluß der Freiluftsaison 2008 in Meerbusch gewinnt Birgit Bothmann die inoffizielle Meerbuscher Meisterschaft vor Dieter Hoffmanns und Peter Nelsen. Die gefda GmbH aus Hanau mit Geschäftsführerin Lore Wüllner wird erster Sponsor und Partner im neu zu errichtenden Bundesleistungszentrum.

November

Die 3. Deutsche Meisterschaft findet erstmals im neuen Bundesleistungszentrum in Langenselbold statt. Das Gebäude, ein ehemaliges Gewächshaus, wurde innerhalb weniger Wochen in Eigenleistung der Mitglieder komplett für Shuffleboard-Zwecke umgebaut und hergerichtet. Deutscher Meister wird erneut Sebastian Runge aus Meerbusch, der seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigt. Auf den Plätzen 2 und 3 landen Dieter Hoffmanns (Meerbusch) und Torben Hußmann (Langenselbold).

Dezember

Beim 1. Nikolaus-Shuffeln im Bundesleistungszentrum in Langenselbold werden gestiftete Preise in zwangloser Atmosphäre, bei Plätzchen und schwedischem Glühwein ausgespielt. Torben Hußmann, Marc Höntsch und Manfred Erb sind die Gewinner. Der erst 13 Jhare alte Torben Hußmann aus Langenselbold sichert sich den Titel "Shuffler des Jahres 2008".