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Dec 14

GSA folgt Einladung zu EU-Konferenz

Teilnehmer SETS-KonferenzEine Einladung zur Teilnahme an eine von der Europäischen Union (EU) geförderten Konferenz erreichte die German Shuffleboard Association (GSA) im Herbst des Jahres.
Diese Konferenz, als Co-Sponsor durchgeführt von der Organisation "VlaS - Vlaamse Traditionele Sporten", fand Mitte November in Amsterdam statt und stand unter dem Motto "SETS - Strengthening European Traditional Sports and Games".
Der Kontakt zur "VlaS" war bereits 2012 während der TAFISA World Games in Litauen, bei der die GSA mit zwei Mitgliedern vertreten war, entstanden.
Teilnehmer aus insgesamt 10 EU-Ländern, vornehmlich aus Nordwest-Europa, berieten drei Tage über Möglichkeiten und Wege, wie traditionelle Sportarten gestärkt werden  und wie sie zur Bildung von Netzwerken innerhalb der EU beitragen können.
Marktstand GSADie Vielzahl traditioneller Sportarten und Spiele ist erstaunlich. So waren neben der GSA als Repräsentant für Shuffleboard beispielsweise auch die schottischen Highland Games, die holländischen "Fierljeppers" (eine Mischung aus Stabhoch- und weitsprung) und englische "Dodgeballers" (vergleichbar dem deutschen Völkerball) vertreten.
Im Rahmen eines Marktplatzes während der Konferenz wurden alle Sportarten entsprechend ausgestellt. So auch die GSA, die mit mobilem Display und verschiedensten Shuffleboard-Utensilien ihren Sport vorstellte.
Nach einer kurzen Präsentation der Sportarten durch die jeweiligen Repräsentanten erörterten die 20 Teilnehmer vier Hauptthemen:

  • Situation innerhalb des jeweiligen Landes/der Region
  • Stärken und Schwächen der einzelnen Sportarten
  • Zukünftig mögliche Zusammenarbeit der Verbände
  • Empfehlung an die EU-Kommission


Am Ende der Konferenz verabschiedeten die Teilnehmer ein Strategiepapier, das neben konkreten Möglichkeiten der Zusammenarbeit der verschiedenen Sportarten wie beispielsweise einem gemeinsamen Sportfestival auch Empfehlungen für die Sportpolitik der EU-Kommission beinhaltet.
Diese Empfehlungen werden nach zwei weiteren Konferenzen gleicher Art aber weiterer EU-Länder im Herbst 2015 an die EU-Kommission überreicht.

 

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