„Gather ye, good folk, and lend your ears…“
Der Main‑Kinzig‑Cup 2026 lieferte gleich zum Saisonauftakt ein starkes Signal: Die Spitze rückt enger zusammen. Kein Shuffler blieb ungeschlagen, und am Ende setzte sich Marius Runge aus Meerbusch in einem intensiven Finale gegen den Limburger Fabian Lengwenus durch. Ein verdienter Sieg in einem Turnier, das von engen Matches, taktischer Präzision und bemerkenswerter Ausgeglichenheit geprägt war.

Dritter wurde Bernd Uhl als Vertreter der Gastgeber aus Neuenhaßlau im Spiel gegen Stefan Stadtmüller aus Limburg. Damit kamen die drei Podestplätze aus drei unterschiedlichen Standorten, ein weiteres Zeichen für die Ausgeglichenheit im deutschen Shuffleboard. Auf den weiteren Plätzen folgten Ina Schwarten und Sebastian Runge (beide Meerbusch), vor Volker Goetz (Neuenhaßlau) und Petra Korbach (Limburg).
Sportlich eng wie selten

Dass niemand alle Spiele gewinnen konnte, war mehr als eine statistische Fußnote. Es war ein Hinweis darauf, wie dicht die Leistungsfelder 2026 beieinanderliegen. Viele Partien kippten erst in den letzten Frames, und selbst klare Zwischenstände boten keine Sicherheit.
Der Sieg von Marius Runge war das Ergebnis eines konstanten, taktisch klugen Turniers — und eines Finales, das bis zum Schluss offen blieb.
Beste Voraussetzungen dank Neuenhaßlauer Teamarbeit

Das Team Neuenhaßlau hatte die Halle, die auch Austragungsort der Deutschen Meisterschaft ist, bereits am Vorabend erneut hervorragend vorbereitet. Die Verpflegung während des Turniertages war ebenso mit viel Liebe zum Detail organisiert, so dass den Shufflern beste Bedingungen geboten wurden. Unser Dank geht auch an Sebastian Runge (Urkunden), Sina Hußmann (Fotos) und Oliver Schwarten (Turnier-App).
Eine Anreise, die man nicht vergisst

Eine der schönsten Randgeschichten des Turniers spielte sich ab, noch bevor die erste Disc den Cue verließ: Philipp Römer aus Uetersen machte sich mitten in der Nacht per Bahn und Bus aus dem hohen Norden auf den Weg, um pünktlich um 10:30 Uhr in Neuenhaßlau am Start zu stehen. Eine Anreise, die man nicht einfach „weit“ nennt, sondern „entschlossen“.
Fazit

Der Main‑Kinzig‑Cup 2026 war ein Auftakt, der Lust auf mehr macht: starke Leistungen, enge Spiele und eine Halle im Bestzustand.
Ein würdiger Start in eine Saison, die enger, spannender und unberechenbarer werden dürfte als jede zuvor.
Ausblick: Die Saison nimmt Fahrt auf
– 16. Mai Hessen Open in Limburg > Das nächste große Ranglistenturnier der GSA.
– Dezentrales SpeedShuffleboard-Turnier Nr. 1 > Läuft seit 1. März noch bis Ende Mai – ideal, um unabhängig vom Standort Ranglistenpunkte zu sammeln.
Die finale Rangliste des Main-Kinzig-Cups 2026 gibt es hier.









