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Deutsche starten mit 6 Siegen bei WM PDF Print E-mail

14.10.09


Gelungener Auftakt der Einzel-WM in Florida: die deutschen Shuffleboard-Cracks gewannen in den ersten beiden Runden sechs ihrer Spiele und zeigten sich damit durchaus zufrieden, auch wenn sich einige noch etwas mehr ausgerechnet hatten. Am frühen Morgen hatten sich zunächst alle Teilnehmer der Weltmeisterschaft... 

 

...auf dem wunderschön gelegenen Gelände von Betmar eingefunden, um nach einer Parade nach guter alter amerikanischer Tradition in die Conference Hall einzuziehen und den verschiedenen Nationalhymnen zu lauschen. Dieser stimmungsvolle Auftakt wird vielen mit Sicherheit in Erinnerung bleiben.
Die anschließende Auslosung der Gruppen förderte dann allerdings bei einigen der deutschen Shuffler ein paar Sorgenfalten auf die Stirn, denn das Losglück verfolgte die Deutschen diesmal nicht. Viele sehen bereits in der Vorrunde starken Gruppengegnern entgegen und zusätzlich gibt es sowohl bei den Damen (Hußmann/Wüllner) als auch bei den Herren mit D. Hußmann/Hoffmanns und T. Hußmann/M. Runge rein deutsche Duelle um das Weiterkommen. Nach dem offiziellen Teil wechselten die Spieler dann auf die bestens präparierten Courts und starteten ins Turnier. Bei den Herren konnten Dieter Hußmann (2), Dieter Hoffmanns und Sven Wüllner Auftaktsiege einfahren, wobei GSA-Präsident Hußmann mit 2 Siegen sogar als momentaner Tabellenführer seiner Gruppe geführt wird. Sven Wüllner konnte nach hervorragendem Start mit Sieg gegen seinen japanischen Konkurrenten sogar auf einen weiteren Erfolg hoffen. In seinem zweiten Spiel des Tages gegen Favorit und Altmeister Roy Norman aus Kanada reichte es am Ende dann trotz guter Leistung nicht ganz zum erneuten Erfolg.
Schlechter lief es für den Deutschen Meister Sebastian Runge, der zweimal leer ausging. Ebenfalls noch ohne Sieg blieben die beiden Youngster Torben Hußmann und Marius Runge, die auf etwas mehr Fortune gehofft hatten. Alle drei werden aber sicher noch ihr Konto im weiteren Verlauf des Turniers mit Siegen auffüllen.
Bei den Damen liegen Kerstin Runge und Lore Wüllner mit jeweils 1 Sieg und 1 Niederlage voll im Soll, während Irene Hoffmanns und Birgitt Hußmann auf das Glücksgefühl des ersten Erfolges noch etwas warten müssen. Birgitt Hußmann verlor ihr Auftaktmatch gegen Englands Nr. 1, Pam Hill und im zweiten Spiel knapp gegen Kanadas Nr. 3, Myrna Bilton. Irene Hoffmanns verlor nicht ganz unerwartet gegen die Spitzenspielerinnen aus Kanada, Grace Pipher, und Japan, Sachiyo Takada.
Umso erfreulicher dafür die Erfolge von Kerstin Runge zum Start gegen Brasilien's Roseli Lima und der Sieg von Lore Wüllner gegen die US-Amerikanerin Nancy Chaffin.
Am morgigen Donnerstag ist sowohl bei den Herren als auch bei den Damen Großkampftag angesagt. Jeweils 4 Spiele von rund 90 Minuten haben alle Beteiligten bei subtropischen Temeperaturen zu absolvieren. Diese Matches werden darüber entscheiden, wer von den Deutschen möglicherweise die Endrunde der 16 Besten erreicht und wer um die Plätze 17 bis 32 spielt. Momentan eine Prognose zu wagen, fällt schwer. Der nächste Bericht in rund 24 Stunden wird mehr Aufschluß über die Chancen der Deutschen geben.


 
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